Eine supersüße Geschichte, die ich nur empfehlen kann!

 

Titel: Die Sockenfresser 

Autor: Pavel Šrut

Illustriert: Galina Miklínová 

Übersetzer: Alexander Kratochvil & Andreas Tretner

Verlag: Fischer KJB

Ausgabe: Hardcover

Seiten: 304

ISBN: 978-3-7373-4116-5

Preis: 14,99 €

 

Quelle des Covers: Fischer Verlag KJB

 


 


Kicher ist ein junger Sockenfresser, der bei seinem Großvater lebt, da seine Eltern in Afrika sind. Gemeinsam wohnen die beiden bei Herrn Lorbeer, in einer Wand zwischen Badezimmer und Küche. Wovon dieser allerdings nichts ahnt. Ihr Eingang ist hinter einer Urkunde des Wohnungsinhabers versteckt. 


Als die beiden Cousins Ramses und Tulamor jun. Kicher besuchen, wird es sogleich turbulent, da die Zwillinge nur Blödsinn im Kopf haben. So kommt es, wie es kommen muss und Kicher bricht die oberste Regel der Sockenfresser, er zeigt sich Herrn Lorbeer. Aus diesem Erstkontakt entspinnt sich eine Freundschaft, die beide nicht für möglich gehalten hätten. 


Die Zwillinge selbst leben, zusammen mit ihrem Vater, dem Big Boss oder Dem Paten, wie ihn viele nennen, in einer schmucken Stadtvilla auf dem Dachboden bei Professor Krausekopf. Dieser glaubt an die Existenz der Sockenfresser und setzt alles daran, diese der Welt zu präsentieren. Da passt es gut, das Ramses und Tulamor jun. nur wieder Unsinn im Kopf haben.

 


Jeder von uns kennt es, du sucht die zweite Socke eines Paares und sie ist einfach nicht auffindbar! Oftmals wird die böse Waschmaschine beschuldigt, aber dem ist leider nicht so. Denn verborgen in unseren Häusern und Wohnungen, mitten unter uns, leben Sie - Die Sockenfresser!


Eine seltene, wie scheue Gattung, deren oberstes Sockenfressergesetz es ist, immer nur EINE Socke eines Paares zu verspeisen. Für uns Menschen sind sie unsichtbar, da sie die Eigenschaften eines Chamäleons besitzen und so mit ihrer Umgebung verschmelzen können. Sie mögen kein Wasser und keine Hunde, denn diese können die Sockenfresser leider riechen und auch sehen. Meist sind sie vorsichtige und schüchterne Wesen, aber es gibt auch übermütige und draufgängerische Typen, wie zum Beispiel die Zwillinge Rames und Tulamor jun..


Die Beiden haben nur Blödsinn im Kopf und treiben in der Stadtvilla von Professor Krausekopf, was zugleich ihre Wohnstätte ist, jede Menge Streiche. Einer dieser Ausflüge in die Wohnung des Professors endet leider in einem Fiasko, da Tulamor jun. in einem ehemaligen Aquarium gefangen genommen wird. Schlecht für ihn und gut für den Hausbesitzer, denn dieser ist überzeugt von der Existenz der Sockenfresser und schreibt aktuell sogar an einem Buch. Da trifft es sich doch gut, wenn man ein lebendes Exemplar näher studieren kann. Ramses und sein Vater, ein ehemaliger Mafiaboss setzen alles daran, Tulamor jun. zu befreien. So werden kurzerhand die ehemaligen Handlanger des Paten reaktiviert. Einfach nur göttlich.


Die Geschichte ist einfach nur zuckersüß. Die Sockerfresser von Pavel Šrut lässt sich sehr flott lesen, da die Buchstaben zum einen recht groß geschrieben und darüber hinaus mit vielen tollen Illustrationen untermalt sind. Neben der lustigen und spannenden Handlung, ist das Buch mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet, was den Lesespaß sehr unterstützt und mir angenehme Lesestunden bescherte.


Kicher ist einfach nur zum Knuddeln. Ist er zunächst noch schüchtern und hört auf seinen Großvater, merkt er doch recht bald, dass in ihm ein kleiner Abenteurer steckt. Als ihn Ramses, wegen der Befreiung seines Bruders, um Hilfe bittet, zögert dieser nicht lange.


Die Story handelt von Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und einer großen Portion Mut sowie für andere Gefahren in Kauf zu nehmen. Die Charaktere sind allesamt wunderbar gezeichnet und der Leser kann nicht anders, als jeden davon in sein Herz zu schließen.

 

 

Die Sockenfresser von Pavel Šrut (Fischer KJB) ist eine zuckersüße und tolle Geschichte, die sehr gut unterhält und mir viel Freude bereitet hat. Eine Lektüre für junge und junggebliebene Leser und Leserinnen. Auch wurde das Buch mit viel Liebe zum Detail gestaltet, da die Handlung durch schöne Illustrationen untermalt wird.


Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe 5 von 5 Nosinggläser.

 

 

 

 

 

 

 

Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

Quelle: http://uwes-leselounge.blogspot.com/2018/07/rezension-die-sockenfresser-von-pavel.html