Spoileralarm

Eine spannende und kurzweilige Story, die zu überzeugen weiß

Titel: Manipuliert

Autor: Teri Terry

Übersetzerin: Petra Knese

Verlag: Coppenrath

Ausgabe: Hardcover

Seiten: 432

ISBN: 978-3-649-62600-8

Preis: 19,95 €

 

Quelle des Covers: Coppenrath Verlag

 


 

 

 Als Kai am Morgen erwacht, ist Shay verschwunden und so bleibt ihm lediglich eine schriftliche Nachricht von ihr, dass sie sich dem Militär stellen wird. Shay möchte, dass Kai an einem sicheren Ort ist, um dort leben zu können. Doch Kai, der noch immer starke Gefühle für Shay empfindet, ignoriert ihren Wunsch und versucht alles Menschen mögliche, um sie zu finden.

 

Shay ist sich sicher, dass Überlebende wie sie, Überträger der tödlichen Krankheit sind. Sie fühlt sich mitverantwortlich für die Ausbreitung der Seuche, weshalb sie beschlossen hat, sich den Behörden zu stellen.


Auf der Suche nach Shay stößt Kai im Internet auf Freja, die behauptet eine Überlebende und nicht gefährlich zu sein. Kai sieht in Freja eine Chance, so eventuell Shay zu finden. Weiterhin an seiner Seite ist Callie, auch wenn er sie weder sehen noch hören kann. So reisen die beiden nach London, um Freja ausfindig zu machen und landen mitten in einer Hexenjagd nach Überlebenden. Aber nicht nur die Nicht-Infizierten wollen Vergeltung, auch das ASR, eine Gruppierung außerhalb des Militärs, ist ja noch immer auf der Suche nach Shay. Als die Seuche schließlich auch London befällt, scheint die Katastrophe auf das Unausweichliche hinaus zu laufen. 

 

Doch wer oder was steckt wirklich hinter diesem Ausbruch? Wird es Kai gelingen Shay zu finden und aus den Händen der Behörden zu befreien? Oder kommt er vielleicht zu spät?

 

 

Ich bin ein großer Fan der Autorin Teri Terry und bereits der 1. Band ihrer neuen Dark Matter Trilogie mit dem deutschen Titel Infiziert (Rezension) konnte mich begeistern, auch wenn die Geschichte teilweise etwas vorhersehbar war. Daher war ich natürlich neugierig, wie es mit Shay, Kai und Callie weitergehen würde und ob meine Fragen hinsichtlich der Seuche sowie ein paar andere beantwortet würden. Und so begann ich den 2. Band Manipuliert zu lesen.


Der Einstieg in die Handlung gelang mir ohne Probleme und dank kurzer und prägnanter Kapitel entstand bei mir wieder ein unglaublicher Lesesog, der mich das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen lies. Auch die zuvor genannte Vorhersehbarkeit trat für mich dieses Mal nicht ein, was ich wohlwollend zur Kenntnis nahm. Die Spannung war zum greifen nahe und ich wollte einfach immer nur weiterlesen.


Shays innere Zerrissenheit und Hilflosigkeit hinsichtlich des schmerzlichen Verlustes ihrer Mutter sowie ihre Verbissenheit, dass sie als Überlebende, Schuld an der Verbreitung der tödlichen Seuche ist, nagen an ihr. Dies spürte ich mit jedem Wort und ich konnte deshalb ihre Entscheidung, sich dem Militär zu stellen, durchaus nachvollziehen. Aber ist sie wirklich eine Gefahr für ihre Umwelt oder fürchten sich die Menschen nur vor dem, was sie nicht erklären und sehen können? Shay ist für mich eine starke Persönlichkeit, die ich sehr mag. Zwar konnte ich vereinzelte Handlungen nicht zu einhundert Prozent nachvollziehen, doch angesichts der Umstände und der Situation in der Shay steckt, konnte ich darüber hinweg sehen.

 

Gespannt verfolgte ich Kais und Callies gemeinsame Suche nach Shay und empfand diese als sehr interessant. Auf ihrer Reise quer durch England und Schottland bekommt der Leser einen Einblick in die Situation in Hinsicht auf die ausgebrochene Seuche und wie die Regierung mit diesen Problemen umgeht. Verwaiste Ortschaften, leerstehende und verfallende Häuser, herumliegende Leichen sowie Quarantänezonen in denen die überlebenden Menschen mehr oder weniger dahinvegetieren, spiegeln die Hilflosigkeit eindrucksvoll wider. Diese Schilderungen ließen mich nachdenklich werden und ich möchte mir nicht vorstellen, was ich tun würde.


Hilfe verspricht sich Kay durch die Kontaktaufnahme zu Freja, ebenfalls eine Überlebende und so fährt er nach London, um sie ausfindig zu machen. Trotz einiger Widrigkeiten gelingt es ihm schließlich Freja zu finden, doch durch gewisse Umstände haben die beiden kaum Gelegenheit zu reden, da sie fliehen müssen. 


Zunächst mochte ich Freja, da sie eine gewisse Lockerheit und ein wenig Frohsinn in die Handlung hinein brachte. Doch mit zunehmendem fortschreiten der Story und damit einhergehender Entscheidungen, kippte meine Meinung, was sie betraf, ins Negative. Wer das Buch bereits gelesen hat, wird wissen, was ich damit meine.


Zwar wurden einige meiner Fragen aus Infiziert beantwortet und eine Vermutung wurde bestätigt, doch es tauchen auch neue Fragen auf, die hoffentlich zu meiner Zufriedenheit im letzten Buch aufgelöst werden.


Das Ende gipfelt in einem Showdown, der den Leser dank einiger Action und Nervenkitzel nochmals an die Seiten fesselt. Nun bin ich sehr neugierig, wie alles enden wird.

 

 

Manipuliert von Teri Terry aus dem Coppenrath Verlag besticht zum einen durch seine Erzählweise aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere sowie dank kurzer und prägnanter Kapitel. So entstand für mich wieder ein unglaublicher Lesesog, der mich das Buch regelrecht verschlingen ließ.


Wer Dystopien liebt, gerne miträtselt und Verschwörungstheorien mag, dem kann ich die neueste Trilogie der Autorin nur ans Herz legen - 4 von 5 Nosinggläser.

 

 

 

 

Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

Quelle: http://uwes-leselounge.blogspot.com/2018/02/rezension-manipuliert-von-teri-terry.html